Mit viel Begeisterung und großer Motivation nahmen unsere Schülerinnen des PRG/PORG Volders an der Tiroler Turn10-Schulmeisterschaft in Schwaz teil. Für viele von ihnen war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf dieser Art – entsprechend groß war die Vorfreude, aber auch die Spannung vor dem Start.
Das Besondere am Turn10-System ist, dass die Übungen nicht als feste Pflichtprogramme vorgegeben sind. Stattdessen können die Turnerinnen ihre Übungen selbst aus einem Elementkatalog zusammenstellen. Pro Gerät dürfen dabei bis zu zehn Elemente ausgewählt werden, die jeweils einen Punkt zur sogenannten A-Note (Inhalt) beitragen. Zusätzlich wird die Ausführung der Übung – also Haltung, Technik und Dynamik – in der B-Note bewertet. Die Kombination dieser beiden Bewertungen ergibt schließlich die Endnote.
Gerade dieses System macht Turn10 besonders attraktiv für den Schulsport: Jede Turnerin kann die Elemente auswählen, die sie sicher beherrscht, und gleichzeitig versuchen, neue Herausforderungen einzubauen. Dadurch entsteht ein Wettkampf, der sowohl individuelle Entwicklung als auch sportlichen Ehrgeiz fördert.
Unsere Schülerinnen turnten an mehreren Geräten, darunter Boden, Balken, Barren, Reck und Sprung – den klassischen Geräten, die im schulischen Turn10-Wettkampf vorgesehen sind.
Dabei zeigten sie Rollen, Räder, Handstände, Sprünge und viele weitere Elemente, die sie zuvor im Unterricht und im Training intensiv vorbereitet hatten.
Besonders beeindruckend war der Teamgeist innerhalb unserer Gruppe. Die Schülerinnen unterstützten sich gegenseitig, gaben sich Tipps, feuerten einander an und freuten sich über jede gelungene Übung. Für viele war nicht nur der eigene Auftritt wichtig, sondern auch das gemeinsame Erlebnis als Mannschaft.
Auch wenn bei Meisterschaften natürlich Ergebnisse erzielt werden, stand für unsere Schülerinnen vor allem etwas anderes im Mittelpunkt: der Mut, vor Publikum zu turnen, die Freude an Bewegung und die Erfahrung, gemeinsam als Team anzutreten.
Die Tiroler Turn10-Schulmeisterschaft war damit für unsere Schülerinnen ein sportlicher und persönlicher Erfolg – und ein Tag, der sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird. Ein ganz besonderer Dank ergeht an Frau Prof. Richter, die unsere Schülerinnen auf diesen Bewerb vorbereitet und die Teilnahme ermöglicht hat.





