Unser Leitbild

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer lebenswerten Zukunft. Unser Umweltleitbild dient daher als Richtschnur für unser Handeln.
Verantwortungsvolle Medienerziehung bedeutet für uns, dass wir unsere SchülerInnen auf eine bunte und vielfältige digitale Welt vorbereiten. Dafür setzen wir ausschließlich auf opensource Software.
Damit das Zusammenleben und -arbeiten von so vielen Menschen möglichst reibungslos abläuft, braucht es eine Schulordnung, die von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft mitgetragen wird. Sie wurde im Schulgemeinschaftsausschuss beschlossen.
Qualität im Lernen und Lehren einer Schule zeigt sich unter anderem dadurch, dass die Schüler/innen Gelegenheit zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Lernen haben und Kompetenzen für eigenverantwortliches Arbeiten erwerben. (aus: Leittext des BMBWF  SQA - Schulqualität Allgemeinbildung, 2021; hier das heruntergeladene PDF File, falls der Link nicht mehr existieren sollte)
Um dieses Ziel zu errreichen, gibt es zahlreiche kleinere und größere Projekte zum Überbegriff Offenes Lernen.
Das große Engagement unserer LehrerInnen und spezielle inhaltliche Angebote werden in den schulautonomen Gegenständen sichtbar, dazu gehören Unverbindliche Übungen und Wahlpflichtgegenstände.

 

Open Source

Das PORG Volders setzt seit über 20 Jahren auf opensource.

openSUSE 2021Seit 1998 verwenden wir Linux als Betriebssystem, und zwar die ursprünglich deutsche Distribution SuSE / (später) openSUSE. 2021 läuft auf allen Computern im Haus openSUSE Leap 15.3.

TSNFür SchülerInnen im Homeoffice nutzen wir die opensource Plattformen des Tirol Portal (TSN = Tiroler Schulnetz), eines Dienstes des Landes Tirol:
TSNmoodle als Unterrichtsplattform (Arbeitsaufträge, Arbeitsmaterial, Quiz, Feedback, Bewertung, ...);
TSNmeeting für Videokonferenzen (ein jitsi Server);

LibreOffice 2021Für Texte, Tabellen, Präsentationen empfehlen wir das Office Paket LibreOffice,

signal 2021als Messengerdienst empfehlen wir Signal;

OASISopenWenn SchülerInnen in der Schule mit ihren eigenen Notebooks / Tablets arbeiten, empfehlen wir ebenfalls plattformübergreifende opensource Software und vor allem offene Dateiformate.


Ein paar Zitate aus einem Text von Prof. Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und Medientheorie, mit dem Titel Alternative IT-Infrastruktur für Schule und Unterricht, die sehr gut ausdrücken, wohin die IT Reise gehen sollte.

  • Technisch wird die Alternative durch echte Rechner und Laptops realisiert, die mit Open Source-Software arbeiten.

  • Ziel ist Medienmündigkeit (statt Medienbedienkompetenz).

  • Fachunterricht muss Digitalisierung kritisch beurteilen und produktiv gestalten lehren.

  • Digitale Medien könnenden Präsenzunterricht sinnvoll ergänzen, aber den Präsenzunterricht als direktes Miteinander kann man nicht digitalisieren.

  • Eigene Geräte (Bring Your Own Device; BYOD) sollten in der Schule nicht zugelassen werden. BYOD ist ein Sparmodell auf Kosten der Eltern, . . .

  • Als Betriebssystem sollte eine Linux-Variante aufgespielt werden. Es ist quelloffen und herstellerunabhängig.

  • Als Software kommt Open Source-Software (OS) zum Einsatz, die in vielen Fällen lizenzfrei zu nutzen ist.

  • Statt WLAN (Funk) sollte zumindest für die stationären PCs eine kabelgebundene Netzverbindung bevorzugt werden. Das minimiert die Strahlenbelastung durch Funknetze.

  • Statt permanenter Datenmaximierung nach der Logik der IT-Konzerne müssen Datenschutz, Datenvermeidung und Datenreduktion zu den obersten Geboten der neuen Datenwirtschaft werden.

  • Wer Messenger-Dienste nutzen will, sollte statt Facebook & Co. auf Signal,Threema oder andere Tools zurückgreifen, die weder Nutzer- noch Metadaten speichern und auswerten. (Signal ist z.B. der Messenger, den Edward Snow-den benutzt.)