Wer sagt eigentlich, dass Physik nur aus grauer Theorie besteht? Die Schülerinnen und Schüler der 7. Schulstufe haben in den letzten Wochen das genaue Gegenteil bewiesen! Unter dem Motto „Geschwindigkeit“ verwandelte sich unser Physikraum in ein echtes Mini-Labor für Nachwuchs-Testingenieure. Ausgestattet mit iPads, der Physik-App phyphox und jeder Menge Hot Wheels Equipment gingen die Jugendlichen auf die Jagd nach physikalischen Bestzeiten.
🛠️ Das absolute Highlight: Konstruieren, Optimieren, Ausprobieren!
Wenn man die Schülerinnen und Schüler fragt, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat, gibt es eine einstimmige Antwort: Das Streckenbauen! Mit modularen Track-Builder-Sets wurden in Teams spektakuläre Rampen, rasante Kurven und kreative Hindernisparcours konstruiert.
Dabei war echter Forschergeist gefragt: Die Schüler:innen bauten die Schienen nicht einfach nur zusammen, sondern veränderten gezielt Neigungswinkel, testeten den Einfluss des Fahrzeuggewichts oder tüftelten an der perfekten Kurve, damit die Autos nicht aus der Bahn flogen.
📱 High-Tech-Messung per Schall
Statt mit einer normalen Stoppuhr in der Hand zu stehen, wurde es digital und hochpräzise. Gemessen wurde akustisch über iPads : Ein lautes Klack beim Loslassen startete die Uhr in der App, und ein sattes Pling beim Aufprall am Ziel stoppte sie. Weil die App phyphox extrem feinfühlig reagiert, galt im Raum während der heißen Messphasen eine absolute Sicherheitsregel: Absolute Funkstille! Jedes Flüstern hätte die Messung verfälschen können – ein faszinierendes Bild, wie fokussiert und leise eine ganze Klasse arbeiten kann!
📊 Vom Rennfieber zur Wissenschaft
Nach den Testläufen ging es an die iPads, um die Daten im digitalen Labortagebuch auszuwerten. Es wurden Mittelwerte berechnet, Geschwindigkeiten ermittelt und die Ergebnisse direkt mit Zeitlupenvideos abgeglichen. Zum krönenden Abschluss produzierten die Teams sogar eigene 60-sekündige Erklärclips, in denen sie die Physik hinter ihren optimierten Rennstrecken wie echte Profis präsentierten.
Fazit: Ein rundum gelungenes MINT-Projekt, das zeigt, wie viel Spaß die Verknüpfung von Physik, Mathematik und modernster Technik machen kann. Ein riesiges Lob an unsere kreativen Konstrukteure der 7. Klassen – das war Spitzenklasse!





